Deutschland ist nach Erkenntnissen des Bundesinnenministeriums ein „tatsächliches Ziel dschihadistisch motivierter Gewalt“. Der Terrorismus-Experte Rolf Tophoven warnt vor einer Unterschätzung: Die Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat, IS) könnte den Flüchtlingsstrom „für seine operativen Zwecke instrumentalisieren“.

In einem Geheimbericht hat das Bundesinnenministerium nach Angaben der „Bild“-Zeitung Deutschland als ein „erklärtes und tatsächliches Ziel dschihadistisch motivierter Gewalt“ eingestuft.

Die Gefahr für Deutschland bestehe und sei durch den Anschlag in Istanbul und die Anschläge in Paris auch für Deutschland noch gestiegen, kommentiert Rolf Tophoven, Direktor des „Instituts für Krisenprävention“ (IFTUS) in Essen, gegenüber Sputniknews. Die Bundesrepublik werde durch die Teilnahme an der sogenannten Anti-Terror-Koalition als Gegner des IS wahrgenommen.

Nicht zuletzt ist die Gefahr auch durch fanatisierte Täter gegeben, die in Syrien beim IS gekämpft haben und jetzt nach Deutschland zurückgekommen sind.

Auf der einen Seite handle es sich um stark frustrierte junge Männer, auf der anderen Seite seien es die sogenannten Hardcore-Terroristen, die potenziell zu Anschlägen bereit seien, so der Experte. Wenn es zu einem Anschlag in Deutschland komme, könnte er in einer Art Kommandostil mit Kriegswaffen wie in Paris oder durch Einzeltäter mit einem Sprengstoffgürtel verübt werden, warnt Tophoven.

IS-Kämpfer unter Flüchtlingen

Jüngsten Studien zufolge gibt es bisher zwar keine belastbaren Erkenntnisse, dass unter dem Flüchtlingsstrom IS-Kämpfer nach Europa und nach Deutschland kommen. Tophoven warnt jedoch davor, die Gefahr zu bagatellisieren.

Es wäre eine fatale Unterschätzung des IS, wenn man nicht annehmen würde, er könnte für seine operativen Zwecke den Flüchtlingsstrom instrumentalisieren.

Und weiter:

Es ist nicht auszuschließen, dass der IS bewusst Männer nach Europa und Deutschland einschleust, um eines Tages hier einen Anschlag zu begehen. Es gibt zwar keine Beweise, aber es wird nicht ausgeschlossen.

Die Schwierigkeit liegt ihm zufolge auf mehreren Ebenen:

Wir müssen die Menschen menschenwürdig integrieren und sozial abstützen. Andererseits ist jetzt an die innenpolitische Szene Verunsicherung gekommen. Das spielt im Grunde dem IS in die Hände: Sie können uns zwar nicht entscheidend schlagen, aber sie schaffen Verunsicherung,

so der Direktor des „Instituts für Krisenprävention“.

„Es gibt keinen Königsweg der Terrorismusbekämpfung“, betont Tophoven.

Häufig ist es das große Problem, dass der Terrorist agiert und der Staat erst danach reagieren kann. Was man jetzt tun muss, wird wahrscheinlich eine schärfere Registrierung und Kontrolle an den europäischen Grenzen sein,

so der Experte. Man solle die Bürger ehrlich über reale Terrorgefahr aufklären, aber die Bürger selbst müssen normal weiter leben und dürfen nicht in Panik verfallen. Der Staat werde herausgefordert, aber habe es selbst in der Hand, über Sieg oder Niederlage des Terrors zu entscheiden:

Wir können uns immer verweigern, das zu tun, was die Terroristen von uns verlangen.

Zuerst erschienenSputniknews
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Bereits im letzten Jahr haben diverse Medien und vorausdenkende Personen darauf hingewiesen, dass die Einladung der Bundeskanzlerin von Millionen von Migranten entgegen gesetzlicher Bestimmungen zwar aus naiver Sicht gut gemeint ist, aber rational betrachtet auf kurz oder lang viele Probleme mit sich bringen wird. Vor der Silvesternacht wurde der Hinweis auf ein anderes Frauenbild, sowie die patriachalischen Strukturen in den Herkunftsländern der Migranten als "rechte Stimmungsmache" abgetan. Nun nehmen laut offiziellen Umfragen 2/3 der Deutschen eine migrationskritische Haltung ein. Sind das jetzt also alles Nazis? Und wie schaut es dann mit dem Rest von Europa aus, bei denen, die sich schon von vorn herein gegen die Masseneinwanderung gewehrt haben? Auch alles Nazis? Anstatt sich also nun ernsthaft mit den nachweislich existierenden Nachteilen und Gefahren von ungezügelter und illegaler Zuwanderung, sowie der Aussetzung des Rechtsstaats zu beschäftigen und sofortige Maßnahmen der Grenzsicherung zu ergreifen, werden weiterhin nur politische Schaukämpfe geführt. Wäre es nach der Erfahrung des letzten Jahres nicht sinnvoller eine restriktive Einwanderungspolitik nach kanadischem Vorbild einzuführen? Köln ändert vermutlich nichts, außer dass sich hier lebende Frauen demnächst nicht mehr auf die Straße trauen. Und vermutlich muss es tatsächlich erst den Anschlag auf eine deutsche Großstadt geben, bis auch der letzte Pseudo-Linke erkannt hat, dass die deutsche Willkommenspolitik nicht auf schutzsuchende Kriegsflüchtlinge ausgerichtet ist, denen man vor Ort viel effizienter helfen könnte, sondern eine geopolitische Strategie zur Zersetzung dieses Landes ist, dass im Anschluss vermutlich nicht mehr in der Lage sein wird überhaupt noch jemanden zu helfen.

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14. Januar 2016 19:50

Die..sind längst hier..und sie.. kommen nicht über schleuserkanäle..und Deutschland hat noch.. Ich betone noch.. eine neutrale Position in diesem Spiel und global

14. Januar 2016 20:05

Was kann diese elende Trutsche oder andere Leute davon haben… Alerdings fiel mir etwas bei meinem Biobäcker auf: Frau mit Kopftuch bedient… der Auslieferungsfahrer war ein dunkelhäutiger Afrikaner… Geht es darum die Deutschen unter Druck zu setzen, wie dereinst die Arbeitenden versus Hartz IVer?…

14. Januar 2016 20:09

Das haben die Kritiker schon vor Monaten gesagt und wurden beschimpft

14. Januar 2016 20:23

Wenn du diese Typern einzeln erwischt, sind die ganz klein mit Hut! Nur in der Masse sind sie stark! In Wirklichkeit sind das alles ganz kleine Würstchen. Also versucht sie alleine an die Wand zu reden – oder so….

14. Januar 2016 20:28

ach was neues .. Habt ihr auch Info und Artenne dazu????

14. Januar 2016 21:11

War von Anfang an klar….aber Frau nixmehrmerkel hats ja nur „gut“ gemeint.

14. Januar 2016 21:37

Ist doch logisch , DE nimmt jeden , auch den weltweit meist gesuchten Verbrecher

14. Januar 2016 22:34

Ohne eine sofortige Ausstellung von Haftbefehlen für alle Illuminaten der Neuen Weltordnung von Frau Merkel wird sie ihre Glaubwürdigkeit nicht zurück gewinnen können! Für den Besuch der extrem kriminellen Britischen Körnigin sind ungefähr 1.5 Milliarden verschwendet worden! …. das Geld wäre besser bei der Polizei investiert worden falls diese ein echtes Mandat für die Verfassung und Menschenrechte haette !!!

14. Januar 2016 22:37

Den letzten Absatz finde ich bedeutend.

14. Januar 2016 22:57
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