Rund drei Monate nach dem eingeleiteten Ermittlungsverfahren gegen Jan Böhmermann sind über tausend private Anzeigen gegen den ZDF-Moderator eingegangen. Das berichtet die „Berliner Zeitung“ in ihrer Dienstagausgabe.

Die Anzeigen werden in einem Verfahren zusammengefasst und „einheitlich unter jedem rechtlichen Gesichtspunkt“ geprüft, so die Staatsanwaltschaft Mainz. Es sei noch nicht entschieden, ob Böhmermann wegen „Beleidigung eines ausländischen Staatsoberhauptes“ angeklagt wird.

„Ganz kurzfristig wird dies nicht der Fall sein“, sagte Gerd Deutschler, Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft in Mainz. Dies liege auch daran, dass Böhmermanns Anwalt zwischenzeitlich Akteneinsicht gewährt bekommen und eine anwaltliche Stellungnahme angekündigt habe. „Der Verteidigung des Beschuldigten wurde zwischenzeitlich Akteneinsicht gewährt. Eine anwaltliche Stellungnahme wurde angekündigt, die nach Eingang auszuwerten ist“, sagte Deutschler.

Text über:
dts Nachrichtenagentur
Foto:
Jan Böhmermann trägt Schmähgedicht vor, ZDF, über dts Nachrichtenagentur
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