Unendliches Wirtschaftswachstum und der Crash

Wie sich ein exponentiell wachsendes System verhält, sollte mit dem Gedankenspiel des “Josephspfennig” deutlich geworden sein. In einer, auf natürlichen Ressourcen basierenden Wirtschaft, ist ein exponentielles Wachstum unmöglich – Rohstoffe, Fläche und Menschen sind nur begrenzt vorhanden bzw. begrenzt belastbar.

Durch die, bereits angesprochenen “Sparmaßnahmen” in Verbindung mit der Angst der Menschen vor dem Arbeitsplatzverlust (=Einkommensverlust) wird seitens der Politik alles dafür getan den derzeitigen Status Quo aufrecht zu erhalten. So sprach Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel unlängst von einer „marktkonformen Demokratie“.

Die Wirtschaft, die eigentlich dem Menschen dienen soll hat sich ins Gegenteil verkehrt, sodass nunmehr der Mensch der Wirtschaft bzw. den Märkten und Eliten dient.

Stellt man sich einmal die Frage nach seinem tatsächlichen Lohn, der einem unter Berücksichtigung zahlreicher Steuern, Versicherungen und Abgaben verbleibt, so gestaltet sich diese Rechnung als relativ schwierig. Wenn man sich aber überlegt, dass bspw. ein Handwerker ca. 1 Tag (=8 Stunden) arbeiten muss, um einen gleichwertigen Kollegen für eine Stunde bezahlen zu können, dann ergibt sich ein Verhältnis von 1:8.

Die reale Abgabenquote liegt derzeit bei über 85%. Tendenz: steigend.

Durch zunehmend schrumpfende Einkommen wird der systemnotwendige Konsum verhindert. Gepaart mit der sich zuspitzenden „Umverteilung von fleißig nach reich“ und immer drastischeren “Sparmaßnahmen”, mündet unser derzeitiges Geld-und Wirtschaftssystem unweigerlich immer wieder im Zusammenbruch.

Ständige “Krisen” und finale Währungsreformen sind systembedingt !

Unser derzeitiges Geldsystem bringt viele Probleme mit sich. Hauptsächlich Schuld daran sind Zins, Zinseszins und ständiges Wirtschaftswachstum.

Rein mathematisch wäre ohne ständige Zusammenbrüche des Systems irgendwann sogar eine Steuer in Höhe von 100% nötig, damit die nahezu exponentiell wachsenden Zinsschulden beglichen werden können. Auf dem Weg dorthin haben die Menschen mit  Massenarbeitslosigkeit, dem Zerfall der Infrastruktur, Perspektivlosigkeit, Zorn, Gewalt und Hunger zu kämpfen. Dies ist kein Szenario der Zukunft, denn für viele Menschen auf der Welt ist dies der Alltag. Für uns Mitteleuropäer scheinen Hyperinflationen, Währungsreformen, Hunger und Kriege als Relikte der Geschichte abgetan zu sein, aber wer die Nachrichten verfolgt, der wird spüren, dass auch in Europa das politische und gesellschaftliche Klima zunehmend rauher wird.

Wer den Zusammenbruch des derzeitigen Systems vorhersagt, der muss kein Prophet sein, dazu reicht ein grundlegendes Verständnis von einer Exponentialfunktion, sowie Schuldgeld völlig aus.

Der Kondratjew-Zyklus besagt ein Zusammenbruch des Systems alle 60-80 Jahre unumgänglich ist, da das Wirtschaftswachstum in dieser Zeitspanne nicht mehr standhalten kann.

Unser derzeitiges Geldsystem bringt viele Probleme mit sich. Hauptsächlich Schuld daran sind Zins, Zinseszins und ständiges Wirtschaftswachstum.

Ein Krieg ist sehr vorteilhaft in Zeiten hoher Staatsverschuldung, denn der Militärisch-Industrielle-Komplex ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und die Massen-Enteignung durch den Verfall der Währung gerät auf dem Schlachtfeld in den Hintergrund. Darüber hinaus fördert die zerstörte Infrastruktur nach dem “Neustart” die Arbeitsmoral und das Wirtschaftswachstum.

Weitere wichtige Informationen zum Geldsystem: