Der Intendant des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, hat sich in der laufenden Debatte um eine Erhöhung des Gebührenbeitrags für einen Inflationsausgleich ausgesprochen. „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“.

„Beim Trinkwasser würde niemand sagen, es darf die nächsten zehn Jahre nicht teurer werden, selbst wenn das Wasser schlechter wird.“ Seit 2009 sind die Etats der Öffentlich-Rechtlichen eingefroren.

Wenn das so weitergehe, könne „es peu à peu nur schlechter werden“, so Wilhelm. „Und zwar im Programm“. Darüber hinaus möchte der BR-Intendant das Verfahren zur Ermittlung des Finanzbedarfs ändern.

Bisher darf ein Sender die Einsparungen, die er erreicht, nicht wieder verwenden. Genau das will Wilhelm ändern. „Das wäre ein starker Anreiz für Sparsamkeit und Innovation.“

Kritisch äußerte sich Wilhelm über die politische Berichterstattung der Medien, auch der von ARD und ZDF: „Ich glaube in der Tat, dass sich das Spektrum der öffentlichen Meinung in unserer Gesellschaft in der Mitte konzentriert hat.“ Den Vertrauensverlust vieler Menschen in Medien bewertet der BR-Intendant so: „Nach aktuellen Studien besitzen die Qualitätsmedien noch immer eine sehr hohe Glaubwürdigkeit. Grundsätzlich aber ist die Beobachtung richtig, es ist etwas ins Rutschen gekommen in unserer Gesellschaft.“

In diesem Kontext sagte der BR-Intendant auch: „Wenn das Spektrum dessen, was der Journalismus diskutiert, deutlich neben dem lag, was in der Gesellschaft diskutiert wird, dann kam es zu Korrekturen.“ Stünde in Bayern eine Landtagswahl an, „hätte ich im Ergebnis“ den AfD-Spitzenkandidaten in eine TV-Runde mit allen relevanten Parteien eingeladen.

Text über:
dts Nachrichtenagentur
Foto:
Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur
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Kommentare
Das teuerste Fernsehen der Welt soll, wenn es nach dem Willen des BR-Intenanten geht, noch teurer werden. Die vielen Zinsen die man als Bürger derzeit auf sein Kapital erhält müssen schließlich bei der Kalkulation des Endpreises für das "Qualitätsmedium" eingerechnet werden.

38 Kommentare

  1. Artikel 72 Bayerische Verfassung …
    Staatsverträge werden vom Ministerpräsident nach vorheriger Zustimmung des Landtags abgeschlossen!

    Fakt ist: 15.12.2010 abgeschlossen und die Zustimmung am 17.05.2011 war danach! ….. Also Goschn halten :)

  2. Jetzt drehnse ganz durch. Schon der Satz: Die vielen Zinsen die man als Bürger derzeit auf sein Kapital erhält müssen schließlich bei der Kalkulation des Endpreises für das „Qualitätsmedium“ eingerechnet werden. HAHAHA welche Zinsen. Sparkasse 0 %, Internetbank 0,05 % HAHA nehmts euch doch den Rest auch noch ihr Pisser damit ihr eure Fachkräfte bezahlen könnt, Freunde es dauert nicht mehr lang dann gibts was auf………

    • ich habe das Gefühl, dass es nicht mehr lange geht …. die merken gar nicht … das sich alle über den Rundfunkstaatsvertrag aufregen und dadurch alle Gesetze nach Lücken durchrecherchiert werden … :) Durch ihre Geldgeilheit … graben die sich ihr eigenes Grab!

  3. Das ist weder ein Vertrag noch Gesetz. Wenn zwei oder mehr Parteien (Part=Teil) einen Vertrag miteinander schließen, bleiben Dritte davon unberührt. Bei Abschluss von Verträgen gilt unumstößlich das Prinzip der Privatautonomie und NICHTS anderes.Im übrigen werde ich nicht das Propaganda und Kriegstreiber TV unterstützen.Wenn wir ein Rechtsstaat wären würde der Herr Intendant im Knast sitzen :poop:

  4. welche inflation ? ist das jetzt die lachnummer der woche oder was ? wir können doch nicht jedem unter die arme greifen der mit seinem geld nicht umgehn kann . was machen die mit ihren werbeeinnahmen ? bevor irgendwas in diesem land erhöht wird wollen wir die bücher sehn . wer wird der nächste sein der aufgrund von verschwendungssucht die arbeitnehmer zum sanieren benutzt . also bücher raus und kontrollieren lassen .

  5. Wofür? Dass wir alte Filme zum dritten mal sehen, dass wir am Nachmittag mit so dämlichen Reportfilmchen zugemüllt werden, dass wir Nachrichten anhören dürfen, die sowieso kein Menschmehr glaubt?

  6. Dieses Arschloch , zu dämlich und unfähig ein Programm auf die Beine zu stellen aber Gebühren erhöhen. Das Geld wird sicherlich dazu gebraucht , einige Wiederholungen aufzumöbeln und als Eigenproduktion zu verkaufen- oder.von den Amerikanern alte Schinken kaufen.um sie zu senden. Keine Ideen , mangelnder Ehrgeiz und dann vom arbeitenden Volk sich für die Anwesenheit und des nichtstuens bezahlen lassen.

    • Von unseren Gebühren schwachsinnig produzierte sog. Filme auf den deutschen Michel abgestimmt…man kann nur noch (und das zusätzlich bezahlt) auf Netflix und Co zurückgreifen, wenn man was anständiges sehen will !!!!

  7. Ooookay…Also entweder die Inflation ist so niedrig, dass sie dem „natürlichen nicht erwähnenswerten Niveau“ entspricht oder aber eine derartig starke, dass wir den riesen GEZ-Beitrag nochmal erhöhen müssen? Schizophrenie doll?O.o
    Ich schlage vor, die Herren und Damen dort lassen sich mal von BWL/VWL Erstsemestern den Begriff „Inflation“ und „Warenkorb“ erklären und dann die Terminologien für „Angebot“, „Nachfrage“ und, wenn sie schon an der Uni sind, könnte der gemeine Jurist mal seine Erklärung für „Angebot“ und insbesondere „Annahme“ verdeutlichen. Interessant wäre auch „Verhältnismäßigkeit“.

    Kann ich irgendwo Asyl mit der Begründung „finanzielle Verfolgung und Ausbeutung durch meinen Staat“ beantragen? o.ô

    P.S: Ich „fordere“ freie Sonntagsbrötchen mit frei-Haus-Lieferung für alle!

  8. Ohne Wasse stirbt ein Mensch. Ohne ÖR-Lügensender wird er besser leben. Lasst uns diesen bezahlten Schwachsinn beenden. Zahlt keine Zwangsgebühren mehr. Das System wird sehr schnell kippen. Das BRvD-Regime wird folgen.

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