Die Entscheidung der damaligen Regierung unter Premierminister Tony Blair für die Teilnahme am Irak-Krieg im Jahr 2003 ist laut dem am Mittwoch vorgestellten Bericht der Chilcot-Kommission voreilig getroffen worden.

Zum Zeitpunkt der Entscheidung seien die Möglichkeiten für eine friedliche Lösung noch nicht vollständig ausgeschöpft gewesen, so John Chilcot. Zudem sei der Entschluss mit unwahren Behauptungen wie der angeblichen Bedrohung durch irakische Massenvernichtungswaffen begründet worden. Blair habe die Bedrohung bewusst übertrieben. Zudem sei das militärische Vorgehen im Irak nicht ausreichend vorbereitet gewesen. Im Irak-Krieg von 2003 bis 2009 kamen insgesamt 179 britische Soldaten ums Leben. Ein UN-Mandat für den Krieg gab es nicht.

Text über:
dts Nachrichtenagentur
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Kommentare
Herzlichen Glückwunsch, 13 Jahre nach den ersten Bomben auf Baghdad und 15 Jahre nach dem Anschlag auf das World Trade Center gelangt man nun offiziell zu der Erkenntnis, dass das Eingreifen "voreilig" war. Wenn wir noch weitere 15 Jahre warten, dann fängt man ja ggf. auch offiziell damit an die gesamte Story der US-Regierung kritisch zu hinterfragen.

23 Kommentare

  1. Darum geht es auch jetzt in Russland, denn in wenigen Monaten endet der 99 jährige Vertrag der Rothschild Zentralbank IN RUSSLAND !!! Putin und China haben eine neue Leitwährung und der $ ist außen vor.

  2. Thomas Jefferson hat es sehr bereut, nicht in die Verfassung geschrieben zu haben, daß Privatbanker (Rothschilds) nicht das Geld drucken dürfen, sondern die Geldschöpfung ausschließlich dem Staat zusteht. Schuldgeld/Zinsgeld Problem. JFK wollte dies ändern. Das Gesetz war in der Vorentscheidung. Nach dem Mord war es Vergangenheit.

  3. Es zeigt nur wie billig schon vor so vielen Jahren die Verarschung durch die Amerikaner war.

    Und die Europäer trällern einfach nach und stürzen ganze Volker in den Abgrund. Die Amerikaner sind anerkannte Kriegstreiber und gehören wegen Kriegsverbrechen angeklagt.

  4. „Voreilig“ ist sehr nett formuliert. In meinen Augen war es ein Verbrechen. Und das werfe ich keineswegs den Briten vor sondern den Herren und Damen, die an der Macht waren und sind und sich so gerne „Elite“ nennen.

  5. Wir hatten damals den Gehard Schroeder als Bundeskanzler, der uns davor bewahrt hat, dort mit der Bundeswehr hinzugehen. Leider ist unsere derzeitige Bundeskanzlerin nicht von diesem Format und tut gerade das Gegenteil. Sie ist mit dafür verantwortlich, dass die Bundeswehr, eigentlich eine reine Verteidigungsarmee, in mehreren Ländern an Kriegshandlungen teilnehmen muss.

  6. Blair und Bush sollten vor das Tribunal für Kriegsverbrecher gestellt werden. Blair sagt sogar, der heutige Terrorismus habe nichts mit dem Irakkrieg zu tun; die Welt sei besser dran ohne Saddam Hussein! Michael Kiesen, Autor

  7. Das Problem ist, denken sollte man anderen überlassen. Wir haben doch lauter Schnell-Schiesser , Wichtigt…, Hauptsache man profiliert sich! Es wird nicht mehr gedacht, besprochen und dann nach reiflicher Überlegung gehandelt! NEIN ES WIRD SO ENTSCHIEDEN, WIE ES DEM MOMENTANEN „PARTNER“ GERADE IN DEN KRAM PASST!

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