Schon jetzt fehlt es an brauchbaren und winterfesten Unterkünften für die Asylbewerber. Da der Strom nicht abreißt, werden Enteignungen und weitere Represalien wohl bald an der Tagesordnung stehen. Denn auch im kommenden Jahr sollen mindestens 1,2 Millionen Menschen nach Deutschland strömen.

Bisher waren Enteignungen von Wohnungen und Gewerbeimmobilien eher noch Einzelfälle. Doch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, wie sie derzeit schon teilweise vorherrschen, werden die behelfsmäßigen Zeltunterkünfte nicht mehr lange brauchbar sein. Schnell ganze Wohnanlagen mit öffentlichen Mitteln aufziehen ist ebenfalls nicht mehr im Rahmen des Möglichen, denn dafür müssten nicht nur zuerst (teure) Grundstücke gekauft, sondern auch noch Architekten und Bauunternehmen beauftragt werden.

Geht man davon aus, dass man dauerhafte Unterkünfte für bis zu 7 Millionen Menschen braucht (inkl. Familiennachzug), so bräuchte man mindestens eine 1,5 Millionen neue Wohneinheiten, die wir für all die Neuankömmlinge errichten müssen. Doch schon die somit zu erwartende Nachfrage nach entsprechenden Grundstücken würde die Preise dafür wohl explodieren lassen, so dass die Regierung aus Kostengründen wohl eher zum Mittel der Enteignungen greifen wird.

Da dies so kurzfristig auch nicht mehr machbar ist, wird die Bundesregierung wohl eher zu einer Notstandsgesetzgebung übergehen und sämtliche freie Wohnungen und Gewerbeimmobilien – zu „ortsüblichen Mietpreisen“ – übernehmen. Die Freiheit des Vermieters, sich seine Mieter selbst auszusuchen zu können, ist dann für Wohnungseigentümer nicht mehr möglich.

Die derzeitige Leerstandsquote auf dem deutschen Wohnungsmarkt beträgt deutschlandweit offiziell ca. 4%. Das würde auf den ersten Blick, bei einer vollständiger Auslastung, für etwa 3,2 Millionen Menschen reichen. In dieser Zahl spiegelt sich jedoch nicht jener Leerstand wieder, der aufgrund maroder Bausubstanz, Umbauarbeiten oder der grundsätzlichen Strukturschwäche, ländlicher Gegenden besteht. Es macht sicherlich wenig Sinn, Migranten dort anzusiedeln, wo zum einen die Vorbehalte ggü. Auswärtigen am Größten sind und zum anderen viele Jugendliche schon zuvor in größere Städte abgewandert sind, um überhaupt noch eine Arbeit zu finden.

Auch wenn es eine temporäre Zuteilung von ländlichen Leerstandsobjekten geben sollte, so kann man auf Dauer davon ausgehen, dass es auch die Neuankömmlinge in die Großstädte Deutschlands zieht. Da das Durchlaufen der schulischen Laufbahn schon für den deutsche Jugendliche kein Jobgarant mehr ist und man bei den derzeitigen Asylwerbern eine relative schlechte Schulbildung und eine sehr hohe Analphabetenquote feststellen musste, wird sich das Prekariat zwangsweise um Wohnraum, Niedriglohnarbeiten und Schwarzarbeit die Plätze streitig machen.

Werfen wir also noch einem zweiten Blick auf den Leerstand der Republik und vernachlässigen aus besagten Gründen die ländlichen Objekte, so beträgt die offizielle Leerstandsquote in Großstädten, wie Berlin und Hamburg, lediglich 2%. Aufgrund der erwähnten soziographischen Besonderheiten der Migranten können wir den Leerstand im mittel-hochpreisigen Segment vernachlässigen. Günstige Wohnviertel weisen jedoch einen geringeren Leerstand auf und werden in Großstädten aufgrund der hohen Nachfrage schon jetzt immer teurer.

Am Ende sprechen wir also von ca. 1% Leerstand bzw. 100.000 Wohneinheiten, vor allem in den Problemvierteln und „no-go-areas“ in deutschen Großstädten, die für die bildungsfernen und einkommensschwachen Migranten erschwinglich sind. Ob diese dann, begleitet von einem  „Wir schaffen das!“ der Bundeskanzlerin eine gute Grundlage für die zukünftige gesellschaftliche und kulturelle Integration bieten, bleibt fraglich.

In welchen deutschen Großstädten die restlichen 1,4 Millionen günstigen Wohneinheiten errichtet werden sollen, wer die Finanzierung übernehmen soll und wie man eine Verslumung bzw. ein weiteres Voranschreiten der Bildung von Parallelgesellschaften zuvorkommen möchte, bleibt weiterhin das Geheimnis einer, in allen Belangen, konzeptfreien Bundesregierung.

Die letzte Kostenprognose des ifo-Instituts ging noch von 800.000 Flüchtlingen im Jahr 2015 aus und errechnete eine Belastung der Staatskassen von 10 Milliarden Euro. Gehen wir nun von besagten und 7 Millionen Migranten und einem riesigen staatlichen Wohnungsbauprojekt für 1,4 Million Wohnungen in Großstadtnähe aus, so sprechen wir von 250-300 Milliarden Euro (Baukosten ca. 1600€/m2) die uns die „Willkommenskultur“ aus dem Jahr 2015 wert ist.

Als Vorschlag, wie man die offensichtlich auf uns zukommende Notlage hinauszögern könnte, hat das ifo-Institut von Hans-Werner Unsinn eine geniale Idee:

Damit die Flüchtlingskrise den Steuerzahler jedoch nicht dauerhaft überlaste, müssten die Zuwanderer so schnell wie möglich bezahlte Jobs annehmen.

Darauf wäre natürlich niemand, ohne die Hilfe der Münchner „Wirtschaftsexperten“, gekommen. Doch woher sollen bei einer real existierenden Massenarbeitslosigkeit in Deutschland diese Arbeitsplätze stammen? Die hochkarätigen Experten  vom ifo haben auch auf diese Frage eine geniale Antwort parat:

Es steht zu befürchten, dass viele von ihnen [die Flüchtlinge] bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro keine Beschäftigung finden, weil ihre Produktivität schlicht zu gering ist. Das Institut plädiert deshalb dafür, den Mindestlohn abzusenken.

Wir werten das jetzt einmal als schlechten Scherz und schenken dem Institut keine weitere Beachtung. Das Problem ist nur, dass die neokonservative deutsche Bundesregierung solche Vorschläge sehr sehr ernst nimmt und bei Zeiten auch umsetzen wird.

Fest steht, dass die bisherigen Eingriffe in die Spähren der Bundesbürger nur die absolute Spitze des Eisbergs sind, mit dem wir bereits kollidiert sind. Die bisherige Völkerwanderung verursacht in naher Zukunft ungeahnte Kosten und es existiert kein Konzept, wie wir auf Dauer in der Lage sein können, die Menschen kulturell und gesellschaftlich zu integrieren. In dieser Welt hat eben (leider) alles seinen Preis – auch Gastfreundschaft und Integration.

Kommen im nächsten Jahr weitere 1-1,5 Millionen Menschen – oder gar noch mehr –, wird sich die Lage schlagartig zuspitzen und die Prognose von CIA-Chef Michael Hayden aus dem Jahr 2008 dass „Europa im Jahr 2020 unregierbar und im Bürgerkriege sein könnte“ nimmt so langsam Form an.

Die Frage, die sich stellt, lautet: Sind die Deutschen dazu bereit Teile ihres Lebensstandard, ihrer Kultur, ihrer Heimat, ihrer Arbeitsplätze, ihrer Löhne und ihres Wohnraum aufzugeben und sich einer neuen Konkurrenzsituation in Zeiten einer globalen wirtschaftlichen Krise auszusetzen, um fremde Völker auf Dauer zu versorgen?

QuelleContra Magazin
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Kommentare

21 Kommentare

  1. Niemand nimmt irgendjemandem etwas weg. Keiner wird enteignet. Aber mal ehrlich, wer glaubt denn, dass es diesen Leuten besser gehen wird als vielen Deutschen? Glaubt ihr wirklich diesen Quatsch, dass uns irgendwer etwas wegnimmt ? Wenn ein Sozialsystem seine Bürger presst bis auf das Blut, wenn die Luft zum Atmen genommen wird, meint ihr, es wird ausgerechnet für Ankömmlinge mehr getan ? Wer glaubt denn sowas, das ist Korinthenkackerei. Angst hab ich vor der Enttäuschung vieler, die von Deutschland ein verklärtes Bild von Ordnung und Sicherheit und Wohlstand für jedermann haben. Dieses Denken besteht durchaus, hat aber mit der Realität nichts zu tun. Wie wäre es, wenn wir alle verstehen würden, das Zusammenhalt stark macht und das, statt gegen diese Menschen zu kämpfen, wir miteinander für eine bessere Sozialpolitik kämpfen ? Damit würde allen geholfen und wäre ein toller Beitrag zur Integration. Der Staat lacht sich tot, wenn das Volk uneins ist. m so schneller können Löhne gedrückt werden und Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Aber dazu muss man eines begreifen. Man sitzt in einem Boot…Reichensteuer für Steuerflüchtlinge… diese Menschen nehmen unser Geld und schaffen es außer Landes…

    • ich denk, wir, die vergrämten Wutbürger, sind hier bereits abgeschrieben, dürfen aber noch unsere eigene Abschaffung finanzieren.
      In der kommenden EU-Diktatur stört ein erzürnter Bürger, der Wohlstand, Freiheit und Sicherheit eingebüßt hat, nur noch. Stattdessen heißt man lieber all die neuen (unkritischen) Konsumenten willkommen und vollzieht nun endgültig die Islamisierung, die sich ja eh kaum noch leugnen läßt

    • Warum muß Deutschland immer den Löwen Anteil tragen? Ob Griechenland oder Flüchtlinge wir sollen Maut bezahlen weil kein Geld für Straßen da ist Schulen werden geschlossen kein Geld für Bildung aber da ist Geld da?Warum werden Helfer nicht mal finanziel unterstützt? ehrlich das kann so nicht weiter gehen und Frau Merkel ist an der Situation schuld sie hat mit ihrer Äußerung erst recht die Welle ausgelöst also wenn du das super findest sag na dann, ich nicht ich habe nichts gegen Ausländer und Flüchtlinge aber wo bitte sind die traumatisiert? Warum kämpfen diese jungen desatöre nicht?

    • Maud Stein: Denkst du wirklich, dass wir uns mit diesem unnötigen Müll auf ein Packl schmeißen? Wer will denn schon mit Kriminellen und Gewalttätigen etwas zutun haben?

  2. wollt ihr mal hören und sehen wie die EU funktioniert?Varoufakis erzählt hier.EU macht keine Gesprächsprotokolle.Lauter Mauscheleien+Heimlichkeiten.EU ist eine demokrtiefreie Zone.EU ist keine juristische Form,daher niemals anklagbar.So machen alle was sie wollen.Kapital+Wirtschaft bestimmt.EU+Troika verlangten,keine Steuereintreiber aufbauen für die Oligarchen,weil die direkt mit der EU+Troika zusammenarbeiten .https://www.youtube.com/watch?v=7kLS06QtWNE

  3. hier eröffnet uns Heinsohn die düstere Perspektive (ab der 33. Minute), die ich ja beinahe noch für optimistisch halte:

    Die ja offensichtlich mehrheitlich gewollte (beklatschte), grenzenlose Einwanderung könnte funktionieren, lt. Heinsohn. Wir würden nach „ökonomischer Absenkung“ vielleicht auf brasilianisches Niveau zurück geworfen. Ein derzeitiges Jahreseinkommen von z. B. 40.000 Euro sinke dann auf 15.000€. Verhungern müsse man damit nicht, und es gäbe eine Menge Gewinner. Die letzten jungen Leistungsträger werden
    gehen ..
    http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/zwoelfzweiundzwanzig/201509/224732.html

  4. Die EU-Diktatur ist der Testballon zur NWO! Dieses Szenario halte ich mittlerweile für wahrscheinlich:

    .. in Kürze wird er Wirklichkeit, der seit Jahrzehnten geplante große Putsch im Zusammenhang mit dem unvermeidlichen Zusammenbruch unseres Finanzsystems. Je mehr (problematische) Einwanderer die bestehenden Strukturen zerstören, je mehr Spannungen in der Bevölkerung entstehen, um so lauter wird der Ruf nach einem knallharten Durchgreifen werden.

    Wenn man dann gezielt die Finanzblase platzen lässt, das Chaos um sich greift und Gewalt und Plünderungen das Land zerstört haben, dann wird auch der letzte Bürger dankbar sein, wenn man diktatorisch Ruhe schafft und die Grundversorgung wieder herstellt – .. irgendwann

  5. Vorläuiges Bleiberecht für Kriegsflüchtlinge bis ihr Land wieder befriedet ist, die Wirtschaftsflüchtlinge und Straffälligen sofort wieder rausschmeißen. Keine finanzielle Zugeständnisse auf meine Kosten, sollen sich die fehlende Kohle und den Wohnraum von den Gutmenschen holen. Es haben sich ja genug geoutet.

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