Nach der Zug-Attacke bei Würzburg ist die Zahl der Verletzten auf fünf angestiegen. Vier Menschen seien schwer verletzt, teilten Polizei Unterfranken und Staatsanwaltschaft Würzburg in der Nacht zu Dienstag mit.

Demnach waren am Montagabend gegen 21:15 Uhr mehrere Mitteilungen bei der Polizei eingegangen, wonach eine männliche Person mehrere Zuginsassen in dem Regionalexpress auf der Fahrt von Treuchtlingen nach Würzburg angreifen würde. Wie sich später herausstellte offenbar mit einem Messer und einer Axt.

Nachdem der Zug im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld zum Stillstand gekommen war, flüchtete der Angreifer zunächst zu Fuß. Der Tatverdächtige, ein 17-jähriger afghanischer Flüchtling, wurde von den Einsatzkräften im Bereich des Mains lokalisiert. Als er die eingesetzten Beamten ebenfalls angriff, wurde er durch mehrere Schüsse aus deren Dienstwaffen getötet.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ein Zeuge soll davon berichtet haben, dass der Angreifer bei der Attacke „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“) gerufen haben soll.

Text über:
dts Nachrichtenagentur
Foto:
Polizist, über dts Nachrichtenagentur
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