Am 14.12.2015 wollte der ZDF-Anchorman Claus Kleber den ZDF-Zuschauern weismachen, die Nachrichtenauswahl der heute-Redaktion hätte nichts mit politischer Propaganda zu tun, sondern ausgiebig „recherchiert“, „geprüft“ und „abgewägt” sei. Wie bei ARD und ZDF „recherchiert“, „abgewogen“ und „geprüft” wird, das wurde einmal mehr in der Berichterstattung über die unfassbaren Vorgänge in Köln deutlich, denn diese Berichterstattung gab es tagelang schlicht und einfach nicht.

Die Berichterstattung gab es deshalb nicht, weil die Verbrechen, die in Köln massenhaft begangen wurden, die Berliner Politik der offenen Grenzen unterminieren könnten. Es wurde also wiedermal in staatstragendem Gehorsam totgeschwiegen, was nicht in den Kram passte und ohne Internet und soziale Medien, wäre dieser Skandal zweifellos in regionalen Blättern untergegangen, was den Tätern sicherlich gefallen und weiteren vergleichbaren Straftaten Vorschub geleistet hätte.

Claus Kleber sagte am 14.12.2015 wörtlich:

Es ist schon er­schre­ckend, wie viele vernünftige Menschen glauben, dass wir hier regelmäßig Grundlinien unserer Berichterstattung mit den Mäch­tigen in Berlin absprechen. Wir haben keine Ahnung, woher sowas kommt – und mit dieser Be­mer­kung handle ich mir wahr­schein­lich schon wieder viel Post ein. Aber ich denke: Wenn die Berichterstattung von jemandem im Journal bestimmt würde, dann hätte der oder die ja irgendwann Mal mit mir sprechen müssen. Das ist nie passiert. Nie.

Das ist die geschickt formulierte Ausrede eines Systemherolds, der genau weiß, wie die politische Steuerung heutzutage tatsächlich funktioniert, nämlich nicht durch direkte Befehle, sondern durch politische Netzwerke, Gruppendenken und gemeinsame politische Ziele. Kleber hat den Job nur deshalb, weil die politischen Kreise, die die Propaganda steuern, wissen, dass er liefert, was sie von ihm erwarten. Wäre es anders, könnte man Kleber auch eine Woche Urlaub machen und Ken Jebsen vor die Kamera lassen.

Kleber weiter:

Wir schätzen nicht immer alles richtig ein. Wir machen auch mal Fehler. Aber wir recherchieren, prüfen, wägen ab und berichten, wie wir es in unserer Redaktion für richtig halten.

Wenn der stellvertretende Chefredakteur des ZDF, Elmar Thevesen auf Facebook eine Erklärung ankündigt, “Warum die die heute 19 Uhr-Sendung am Montag nicht über Köln berichtete”, dann aber keine Erklärung abliefert, sondern sich mit fadenscheinigen Argumenten aus der Affäre ziehen will, dann wird damit sicherlich kein Vertrauen gut gemacht, sondern weiteres Misstrauen geschürt.

ZDF_Thevesen_Köln_Entschuldigung

Die Nachrichtenlage war klar genug. Es war ein Versäumnis, dass die 19-Uhr-heute-Sendung die Vorfälle nicht wenigstens gemeldet hat. Die heute-Redaktion entschied sich jedoch, den geplanten Beitrag auf den heutigen Tag des Krisentreffens zu verschieben, um Zeit für ergänzende Interviews zu gewinnen. Dies war jedoch eine klare Fehleinschätzung.

ARD und ZDF zeigen mit dem Finger auf die Kölner Polizei

Um vom eigenen Versagen abzulenken, haben die Redaktionen von ARD und ZDF eine kaum überraschende Strategie entwickelt und zeigen nun mit dem Finger auf die Kölner Polizei, um von den eigenen Missetaten abzulenken.

Mit Schuldzuweisungen Richtung Polizei muss angesichts der Umstände und Abläufe allerdings vorsichtig umgegangen werden. Es kann kaum unterstellt werden, dass sie vorsätzlich derartige Verbrechen ignoriert, dass deutsche Polizei “zu migrantenfreundlich” sei und schlimmstenfalls fehlt es manchem Beamten an Sensibilität, wenn in einer bekanntermaßen frivolen Stadt wie Köln Frauen über sexuelle Belästigung klagen. Sollten solche Anzeigen ignoriert worden sein, müssen die Umstände untersucht und die polizeitaktischen Maßnahmen für derartige Ereignisse überarbeitet werden. Immerhin hat man es offenbar mit einem in diesem Ausmaß neuen Phänomen der Kriminalität zu tun, dem man sich spätestens jetzt massiv entgegenstemmen muss. Dass hiermit ein nochmal verschärftes racial profiling im öffentlichen Raum einhergehen wird, ist allerdings zu befürchten.

Anders als beim Versagen der Polizei, muss man jedoch bei den Staats- und Konzernmedien von einem Vorsatz ausgehen und damit bewegen wir uns in einer ganz anderen Kategorie von Verantwortlichkeit. Die Tatsache, dass tagelang totgeschwiegen wurde, was in sozialen Medien längst ein riesen Thema war und das nicht wegzudiskutierende politische Interesse, Kriminalität durch Menschen mit Migrationshintergrund im Spannunsgfeld der Flüchtlingsdebatte unter den Teppich zu kehren, sind hinreichende Argumente für den Lügenpresse-Vorwurf im Sinne staatlicher Meinungsmache. Motto: Was nicht ist, darf nicht sein. Dafür ist auch kein Anruf aus dem Kanzleramt nötig, wie Kleber im Dezember so irreführend insinuierte, sondern das Wissen in den Redaktionen, dass Ereignisse wie in Köln der Bundesregierung und ihren Politschranzen in den Aufsichtsgremien der Medien nicht ins Konzept passen.

ARD und ZDF wollen nun der Kölner Polizei den schwarzen Peter zuschieben und berufen sich dabei auf die erste Pressemitteilung vom Neujahrstag 8:57 Uhr morgens, die tatsächlich – so das Eingeständnis der Kölner Polizeiführung – falsch gewesen ist.

ZDF 05.01.2016 heute 19.00 Uhr

ZDF_h19_05012016_Köln

Fragwürdig, die Rolle der Kölner Polizei. Die hatte noch am Neujahrsmorgen gemeldet: „Feiern weitgehend friedlich.“

Das irreführende “noch” soll suggerieren, dass die Polizei die Vorgänge über einen längeren Zeitraum vertuscht hätte. Tatsächlich ist dies die erste Meldung am Morgen, nur wenige Stunden nach den Ereignissen der gerade vergangenen Nacht.

Auch in der angesetzten Sondersendung ZDF-spezial, direkt nach den heute-Nachrichten, wird mit dem Finger auf die Polizei gezeigt, anstatt eigene Fehler zu thematisieren.

ZDF 05.01.2016 spezial 19.20 Uhr

Die Kölner Oberbürgermeisterin handelte heute. In einer Krisensitzung ließ sie sich informieren, über das, was die Kölner Polizei noch am Neujahrsmorgen als friedliche Party bezeichnet hatte.

Indem sie sich informieren ließ und danach reihenweise Pressekonferenzen und Interviews gab, in denen sie den Opfer schmierige Ratschläge gab, doch besser immer “eine Armlänge Abstand zu halten.” Auch hier sehen wir die rabulistische Irreführung mit dem Wörtchen noch.

Das gleiche Bild bietet sich am selben Tag in der ARD. Auch dort keine Entschuldigung oder Erklärung der Verantwortlichen in den Hauptnachrichtensendungen, warum man 4 Tage nicht berichtete, sondern es wird in gleicher Weise mit dem Finger auf die eine Pressemitteilung der Polizei gezeigt, die nun als fadenscheinige Entschuldigung herhalten muss, warum man auch in den Folgetagen nicht berichtete.

ARD tagesschau 05.01.2016

ARD_ts_05012016_Köln

Noch am Neujahrsmorgen hatte die Kölner Polizei in einer Pressemitteilung von ausgelassener Stimmung und friedlichen Feiern an Silvester berichtet.

Auch hier das vollkommen deplatzierte “noch“, das suggerieren soll, die Polizei hätte die Vorkommnisse tagelang verschwiegen. Das hat sie aber nicht. Das waren ARD und ZDF, die tagelang geschwiegen haben.

Noch frecher wird diese ganz gezielte sprachliche Irreführung in den tagesthemen betrieben.

ARD tagesthemen 05.01.2016

ARD_tt_05012016_Köln

Die Polizei hatte offenbar auch am Neujahrsmorgen die Dimensionen nochnicht erkannt. In einer Pressemitteilung berichtet sie von einer friedlichen Nacht und ausgelassener Stimmung. Der Kölner Polizeipräsident muss sich nun Vorwürfen stellen.

Ist das frech? Die erste (inhaltlich falsche) Pressemitteilung der Polizei ist wenige Stunden nach den Ereignissen veröffentlicht worden und der Propagandasender, dessen mit Milliarden gemästete WDR-Filiale sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof befindet, aber selbst tagelang nichts berichtete, schwingt sich hier zum Ankläger auf, ohne das eigene Totalversagen auch nur anzudeuten.

Auch die Sondersendung der ARD haut in die gleiche Kerbe und bietet keinerlei Erklärung oder Entschuldigung zum eigenen Versagen. Zur Erinnerung: Die Kölner Polizeiführung hatte zu diesem Zeitpunkt längst in aller Öffentlichkeit Fehler eingeräumt!

ARD “Gewaltexzesse in Köln” 05.01.2016 23:05 Uhr

ZDF_spezial_05012016_Köln

Der Polizeibericht zur Nacht liest sich dagegen am Neujahrsmorgen ganz anders: ‘Der Abend sei weitgehend friedlich verlaufen, die Einsatzlage entspannt gewesen’ Eine entspannte Einsatzlage – nach einer solchen Nacht? Sollten die Vorkommnisse heruntergespielt werden oder hatte die Polizei die Lage nicht im Griff? Kein neuer Vorwurf in Köln!

Das ARD und ZDF Propaganda verbreiten, ist nun auch kein neuer Vorwurf und bevor man mit dem Finger auf andere zeigt, sollte man erst einmal bei sich selbst im eigenen Haus nachfragen, warum man erst 4 Tage später berichtet hat – zu einem Zeitpunkt, als die Polizei längst mit weiteren Pressemitteilungen auf die skandalösen Vorkommnisse hingewiesen hatte.

Auf der eigenen Webseite will die tagesschau ihr Schweigen so erklären:

tagesschau_Köln_Erklärung_Schweigen856

Auch hier wird mit dem Finger auf die Polizei gezeigt. Nicht am Abend, sondern am Nachmittag hatte die Polizei ihre Pressemitteilung am 2. Januar herausgegeben und die ARD hat noch zwei Tage gewartet, bis sie zum ersten Mal über die Vorfälle berichtete.

Am 2. Januar hatte die Kölner Polizei, bei der nun reihenweise Anzeigen von Opfern eingingen, die in der Tatnacht verständlicherweise nur noch nach Hause wollten, eine Ermittlungsgruppe gegründet und darauf auch in einer Pressemitteilung um 16:58 Uhr aufmerksam gemacht.

Polizei_Köln_Pressemitteilung_02012016722Hier ist von 30 Anzeigen zu Diebstählen und unsittlichen Berührungen die Rede und die Methode der Täter kommt genauso zur Sprache, wie deren mutmaßliche Herkunft. Dennoch sollte es immer noch zwei weitere Tage dauern, bis die GEZ-Anstalten sich bemüßigt sahen, über diese Vorfälle, die schon längst in der lokalen Presse und sozialen Medien für Aufsehen sorgten, zu berichten.

Wie gesagt, der WDR ist in unmittelbarer Nähe zur Domplatte und man muss geradezu davon ausgehen, dass auch Mitarbeiter betroffen waren oder zumindest aus dem Freundes- und Verwandtenkreis von diesen Vorgängen wussten – von den sozialen Medien, für die man beim WDR eigene Mitarbeiter beschäftigt, ganz zu schweigen.

Dieser WDR aber, der stündlich Nachrichten zur Verkehrslage und “2km zähflüssigen Verkehr” in Posemuckel veröffentlicht, verliert selbst nach dieser Pressemitteilung der Kölner Polizei, die in allen Nachrichten- und Sondersendungen am gestrigen 5. Januar totgeschwiegen wurde, noch 2 Tage lang kein Wort zu dem Skandal. So etwas ist nur möglich, wenn es von Chefredakteuren vorgegeben und aktiv unterdrückt wird.

Heute fordert ausgerechnet Jochen Hilgers, ein freier Mitarbeiter dieses Lügensenders, im WDR2 den Rücktritt des Kölner Polizeipräsidenten. Dass er sich nicht trauen würde, Rücktritte im eigenen Haus zu fordern, das den Skandal dreimal so lange unter den Teppich kehren wollte und sich bis heute nicht entschuldigt hat oder der eigenen Verantwortung stellt, steht außer Frage – dann wäre nämlich Schluss mit “freier Mitarbeiter”.

So schlimm das Ganze ist: immerhin dämmert jetzt immer mehr Bürgern, dass sie systematisch manipuliert und für dumm verkauft werden, dass ARD und ZDF Propagandaanstalten sind, die Informationen im Sinne der Regierung auswählen, verzerren, zurechtbiegen und regelmäßig totschweigen. Ob genug Bürger rechtzeitig aufwachen und sich dieser für die Gesellschaft gefährlichen Desinformation entgegenstellen, bevor es zu einer noch größeren Katastrophe kommt, als wir sie jetzt schon tagtäglich sehen, bleibt allerdings fraglich.

Zuerst erschienenPropagandaschau
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Kommentare

41 Kommentare

  1. Ob woll die gesamte Firma polizEI EINE LEGITIMATIONLOSE TERRORISTISCHE ORGANISATION IST SOLLTEN DIESE TV AFFEN NICHT MIT DEM FINGER AUF ANDERE ZEIGEN WEIL DREI FINGER DER SELBEN HAND AUF SICH ZEIGEN ?

  2. auf diese regierungsmedien ist geschissen, ist doch klar, dass unsere bundesverräter die schuld auf andere schieben, dabei sollten sie mittendrin stehen und die prügel für ihre taten kassieren….

  3. Gut das es immer mehr Bürgern auffällt. Eine Derartige Berichterstattung findet im Prinzip in allen Mainstream Medien statt. Je nach Thema und Gusto. Und dann mit dem Finger aufs Ausland zeigen und die fehlende Meinungsfreiheit anprangern, als ob s die Hierzulande gäbe.

  4. In England war traditionell der häufigste Vorname „Jack“. Mittlerweile hat auch dort „Mohammed“ die Nase vorn. Bereits im Jahr 2004 waren in den Großstädten Hollands 56 Prozent aller Kinder und Jugendlichen Ausländer, die meisten davon Muslime.

    Für die Schweiz sehen Statistiken für das Jahr 2040 einen Anteil von 76 Prozent Muslimen, wenn sich an der Politik der Alpenrepublik nichts ändern sollte. Nach einer österreichischen Studie wird im Jahre 2051 jeder dritte Schüler Österreichs ein Muslim sein. Und eine Studie des Islam-Archiv in Soest (2006) zur Bevölkerungsentwicklung in Deutschland prognostiziert für das Jahr 2045 einen Stand von 51,72 Millionen in Deutschland lebenden Muslimen gegenüber nur noch 45 Millionen indigenen Deutschen. Ein Datum, mit dem bei führenden Muslimvertretern in Bezug auf die Machtübernahme im wichtigsten europäischen Land bereits fest gerechnet wird.“

    http://www.politaia.org/luegenmedien-politaia/voelkermord-und-buergerkrieg/

  5. Neben Kölln soll es auch in Hamburg Stuttgart, Bielefeld und Frankfurt zu ähnlichen Vorfällen in der Silvesternacht gekommen sein. Welche Städte sind die nächsten die folgen in diese Statistik ?

  6. Brisante E-Mail: Verschweigt die Polizei Vorfälle in Flüchtlingsheimen?

    In Thüringen wird darüber gestritten, ob Behörden Straftaten von Asylbewerbern systematisch verschweigen. Die regierende Linkspartei forderte, entsprechende Vorwürfe müssten mit Fakten unterlegt werden. Jetzt ist offenbar eine brisante E-Mail aufgetaucht.
    http://www.focus.de/regional/erfurt/migration-zeitung-anweisung-an-polizisten-zu-fluechtlingsheimvorfaellen_id_5014335.html

  7. Diese beiden Fernsehsender verschweigen zu viel, ich hörs und sehs mir nicht mehr an, finde es persönlich eine Schande das alle diese verlogenen Sender auch noch bezahlen müssen.

  8. Vielen Dank! Das war schon lange mal nötig, die Machenschaften der Öffentlichen genauer zu untersuchen. Bestens gelungen!

  9. PKK! KEINE ARABER/FLÜCHTLINGE!
    https://www.youtube.com/watch?v=Oe_69mhjjmU
    Ab 00:17 sind ganz klar Fahnen der Kurdischen PKK zu sehen, welche in Köln besonders zahlreich sind!
    Traurig wie leicht sich die Menschen zu Hetz-Kampagnen mitreißen lassen, wie von 100 Jahren …
    MUSLIME FEIERN KEIN SONNEN-NEUJAHR, TRINKEN KEINEN ALKOHOL UND BELÄSTIGEN AUCH KEINE FRAUEN!

    Über 800 Angriffe auf Flüchtlingsheime interessiert kaum jemanden …
    Auch nicht das Flüchtlingskind Mohamed welches missbraucht und ermordet wurde.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/mohamed-elias-berlin-lageso-festnahme
    Auch nicht all die ertrunkenen Flüchlinge
    http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-aegaeis-105.html

    Geschweige denn all die Millionen Menschen welche gefoltert vergewaltigt getötet wurden/werden.

    OKTOBERFEST Bier, Promille und Vergewaltigungen
    http://www.deutschlandradiokultur.de/oktoberfest-bier-promille-und-vergewaltigungen.2156.de.html?dram%3Aarticle_id=298239

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