Die Lufthansa hat angeblich ein Auge auf Teile von Air Berlin geworfen. Das berichtet das „Handelsblatt“ in seiner Mittwochsausgabe. Europas größte Fluggesellschaft spreche derzeit mit Etihad, dem größten Aktionär des deutschen Rivalen, über eine Übernahme der dezentralen Verkehre von Air Berlin – also jene Strecken, die nicht über die Drehkreuze Düsseldorf und Berlin führen, schriebt die Zeitung.

Zu den entsprechenden Start- und Landeslots sollen demnach rund 40 Flugzeuge mitsamt Crews gehören. Das alles – so die Überlegung – könnte von der neuen Lufthansa-Tochter Eurowings übernommen werden. Die Zeitung beruft sich auf mit den Verhandlungen vertraute Kreise. Lufthansa, Air Berlin und Etihad wollten die Informationen auf Anfrage nicht kommentieren.

Für Air Berlin – das Unternehmen hatte 2015 einen Betriebsverlust von 306 Millionen Euro eingeflogen – könnte der Verkauf die Chance für eine strategische Neuausrichtung sein. Die Airline könnte sich mit dann noch rund 100 Flugzeugen als reine Netzairline auf Düsseldorf und Berlin konzentrieren. Sie würde damit besser zum Premium-Anspruch des Großaktionärs Etihad passen.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr wiederum könnte zeigen, dass sein Konzept, Eurowings als Konsolidierungsplattform für den europäischen Luftverkehr zu etablieren, funktioniert. Allerdings gibt es noch offene Fragen. An einzelnen Flughäfen wie etwa Hamburg kommen Lufthansa und Air Berlin auf einen gemeinsamen Marktanteil von fast 70 Prozent.

Das könnte kartellrechtliche Probleme verursachen. Ziel sei es, bis spätestens Oktober zu einer Entscheidung zu kommen, berichtet das „Handelsblatt“.

Text über:
dts Nachrichtenagentur
Foto:
Air Berlin, über dts Nachrichtenagentur
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