Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf ihrem Weg zum EU-Asien-Gipfel in der Mongolei einen Besuch in Kirgisistan gemacht. Sie wurde in der Nacht zu Donnerstag vom Präsidenten Almasbek Atambajew in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek mit militärischen Ehren empfangen. Merkel ist die erste Kanzlerin, die den zentralasiatischen Staat besucht.

Seit 24 Jahren ist Kirgisistan unabhängig vom ehemaligen Sowjetreich, und setzt auf Parlamentarismus und freie Wahlen. Zu besprechende Themen zwischen den Regierungsvertretern sind unter anderen die deutsche Entwicklungshilfe für den kirgisischen Gesundheitssektor und die Berufsbildung. Durch den Beitritt zur eurasischen Wirtschaftsunion seien Probleme Kirgisistans etwa mit Zollvorschriften der EU entstanden, sagte Merkel am Donnerstag in Bischkek vor Journalisten. Sie wies darauf hin, dass diese geklärt werden müssten. Merkel versprach Kirgisistan zudem Hilfe für engere Kontakte mit der EU. Noch am Donnerstagabend fliegt Merkel weiter in die mongolische Hauptstadt nach Ulan-Bator.

Text über:
dts Nachrichtenagentur
Foto:
Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur
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