Die immerwährenden positive Meldungen vom Arbeitsmarkt, neue Rekorde bei der sog. Erwerbstätigkeit und die immerwährende Lüge vom Fachkräftemangel sind laut Prof. Dr. Heinz Josef Bontrup Schall und Rauch. Laut Bontrup sind die offiziellen Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit nichts weiter als „Volksverdummung“ und ausschließlich für „die Doofen in diesem Land, die alles glauben was in der Zeitung steht“ und haben mit „Transparenz, Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit nichts zu tun“.

Als Grundlage für seine Berechnungen nimmt Bontrup das Jahr 2010. Hier hatte Deutschland 36 Mio. abhängige Beschäftigte und 4,5 Mio. selbständig Beschäftigte – in der Summe 40,5 Mio. Erwerbstätige. Von den 4,5 Mio. Selbstständigen haben 2,1 Mio. keinen einzigen Angestellten und ca. 1 Mio. sind aus der Not heraus scheinselbständig. Laut Bontrup schwächt dieses Verhältnis vor zusätzlich die Gewerkschaften, die sich im Falle einer normalen abhängigen Beschäftigigung für die Belange der Arbeitnehmer einsetzen könnten.

Von den 36 Mio abhängig Beschäftigten haben nur 23 Mio. Beschäftigte eine Vollzeitstelle mit einer wöchentlichen Durchschnittsarbeitszeit von 38,5 Stunden. Die verbleibenden 12,5 Mio. sind demnach Teilzeit-Beschäftigte mit einer durch. wöchentlichen Arbeitszeit von 14,7 Stunden. „Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben“ merkt Bontrup an.

Im Jahr 2010 waren jedoch laut offiziellen Angaben der Bundesagentur für Arbeit nur 3 Mio. Menschen „arbeitslos“. Die Definition für „Arbeitslosigkeit“ im § 138 SGB III inkludiert jedoch offenkundig all jene Arbeitnehmer/innen, deren „Arbeitszeit weniger als 15 Stunden wöchentlich umfasst“. Gäbe es die Täuschungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit nicht, so würden alleine nach dieser Definition ca. 10 Mio. Deutsche zusätzlich als „arbeitslos“ gelten.

Hinzu kommen laut Bontrup mit Verweis auf die Agenturen noch 1 Million „wegdefinierte“ Arbeitslose. Dies betrifft 1-Euro-Jobber, vorzeitige Ruheständler, Arbeitslose in ABM- und Weiterbildungsmaßnahmen und all jene Arbeitslose, die an private Vermittlungsgesellschaften ausgelagert wurden.

Bontrup fordert angesichts dieses ungeheuren Ausmaßes an „Mystifikation“ das sofortige Zurücktreten des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit.

Im Jahr 2015 dürfte sich die Situation bei zunehmend sinkenden Reallöhnen, steigender Wochenarbeitszeit bei Vollbeschäftigung, zunehmender Befristung von Arbeitsverträgen und zunehmender Auslagerung der Probleme an private Zeitarbeitsfirmen keineswegs gebessert haben.

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Kommentare

13 Kommentare

  1. Ist doch inzwischen eh egal, oder? Wir werden tagtäglich angelogen, alles ist eine grosse Lüge….Wahrheit, phaaa, wer will schon die Wahrheit hören, wenn die Lügen einfacher zu ertragen sind!?
    Mit der Lüge wird mehr Geld verdient , als mit allem anderen auf dieser Welt

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