Der Republikaner Ted Cruz hat dem Präsidentschaftskandidaten seiner Partei, Donald Trump, die Unterstützung verweigert. Beim Parteitag in Cleveland gratulierte der in den Vorwahlen unterlegene Senator Trump zwar zu seiner Nominierung, rief jedoch nicht ausdrücklich zur Wahl des Milliardärs auf.

Stattdessen forderte Cruz die Republikaner dazu auf, bei der US-Präsidentschaftswahl am 8. November nach ihrem Gewissen zu entscheiden und für den Kandidaten zu stimmen, von dem sie glaubten, „dass er unsere Freiheiten verteidigen und die Verfassung respektieren wird“. Viele Delegierte protestierten und buhten Cruz aus.

Die Republikaner hatten Trump am Dienstag offiziell zum Präsidentschaftskandidaten gekürt. Cruz hatte seine Delegiertenstimmen nicht freigegeben und war formal als Kandidat in die Abstimmung gegangen, obwohl er laut der Regeln keine Chance hatte, gewählt zu werden. Die Demokraten werden ihre Präsidentschaftskandidatin nächste Woche in Philadelphia küren – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Hillary Clinton.

Text über:
dts Nachrichtenagentur
Foto:
Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
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