„Deutschland zu lieben, heisst in diesen kritischen Zeiten, die Freiheit und die Selbstachtung zu lieben.“ – Mit einem sehr persönlichen Text hat sich der Fernsehjournalist und Filmregisseur Imad Karim zur aktuellen Lage geäußert: Der Libanese lebt seit den 70ern in Deutschland und vermisst das friedliche und geordnete „Multikulti“ von einst. „Sein Deutschland“ sei im Begriff, verloren zu gehen, so Karim. „Sagt Merkel und der gesamten politischen Elite, (…) dass Ihr entscheidet, wer zu Euch kommt und wer nicht, denn das ist Euer legitimes Selbstbestimmungsrecht als Volk“, so Karim auf Facebook.

Imad Karim, deutsch-libanesischer Regisseur, Journalist und Humanist
Imad Karim, deutsch-libanesischer Regisseur, Journalist und Humanist

Am 05.12.1977 kam ich mit 19 in West-Berlin als Student an. Ich studierte, las und versuchte mich zu informieren über meine Umgebung, über die Menschen, deren Alltag ich von nun an teilen werde. Ich ging in Museen, besuchte die Dauerausstellung “ Deutsche Geschichte“ im damaligen Reichstag an der Mauer. Ich begann rückwärts, zuerst bei der Geschichte der BRD, der deutschen Teilung, dem zweiten Weltkrieg, der 12.jährigen NS-Herrschaft, der Weimarer Republik, dem ersten Weltkrieg und tauchte weiter in der „Vormärz-Zeit“ 1848/49 und tiefer zurück.

Ich liebte die Vielfalt, wanderte durch Deutschland, erfreute mich über Bayrische Trachten und Gesänge, genoss die Weinfeste der Hessen und der Pfälzer, bewunderte die Kohlen-Malochen der Ruhgebieter und ihre polnischen Nachnamen, versuchte mit Freude die Anglistischen Lieder der Norddeutschen zu entziffern und kehrte nach Berlin zurück, setzte mich in einer Urkneipe und bestellte „Berliner Weiße mit Schuss“.

Ich las die „Dreigroschenoper“ in Deutsch, nachdem ich sie zuvor in Arabisch las. Ich lernte die Namen der Politiker auswendig, bewunderte Helmut Schmidt für seine unbeirrten Entscheidungen, den RAF-Terror zu bekämpfen, sang mit den Linken internationale Lieder, diskutierte mit Rechtskonservativen Deutschlandbilder und konnte bereits damals vieles, was sie mir erzählten, nachvollziehen und verstehen.

Damals wohnte ich in der Weisestraße gegenüber dem Hasenheide-Volkspark im Stadtteil Neukölln. Da gab es das Restaurant „zum Jäger“ mit den besten Schweinschnitzeln, den Italiener mit den tollen Pizzen und der scharfen Ehefrau, den Cevapcici-Jugoslawen, der den ganzen Tag schimpfte ohne dass jemand jemals wusste, worüber er schimpfte, den schüchternen Türken mit dem leckeren Döner und den eingebildeten Libanesen mit seinem angeblich besten Falafel der westlichen Hemisphären. Ich erfreute mich, heute Falafel zu essen und morgen Bockwurst oder Schweinschnitzel oder einen Döner.

Ich besuchte arabische Familien und ging mit ihnen grillen. Gemeinsam mit ihren deutschen Nachbaren legten sie die Fleischstücke auf dem Grill, rechts Rind und Lamm, links Schwein und Würste.

Das Leben war schön, bunt und friedlich.

Ich ging mit einigen Arabern und anderen deutschen Linken demonstrieren, gegen die Nato und den „Imperialismus“. Ich engagierte mich in der Arbeit der „Dritte-Welt-Läden“, ich besuchte den Deutschen Evangelischen Tag mehrere Male. Ich suchte die Verständigung und glaubte, wir können diese wertvolle und humane Gesellschaft ausbauen und aus den humanistischen Werten der Deutschen viel lernen. Ich kämpfte von Anfang an gegen die Reduzierung der deutschen Geschichte auf 12 Jahre NS-Herrschaft und wiederholte oft und nicht so selten den Begriff „Deutschland, Land der Dichter und Denker“ längst bevor irgend jemand den Begriff von mir stahl.

Ich wurde vor vielen Jahren eingebürgert. Mein Sachbearbeiter, der von mir wusste, dass ich als Fernsehautor arbeite, sagte mir schmunzelnd, ich solle ihm per Sprachtest nachweisen, dass ich der deutschen Sprache mächtig bin. Ich erwiderte „Es solle geschehen“ und ich setzte fort „Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz“. Er lachte und ich lachte mit und daraus entstand eine gute Bekanntschaft und lange Freundschaft. Bis heute, wenn wir privat telefonieren, fängt immer einer von uns an mit „Fischers Fritz …“

Vor Jahren besuchte ich Neukölln und erkannte den Stadtteil nicht mehr. Ich dachte, ich befinde mich in Kabul. Die arabischen linken Freunde von damals sind heute alte bärtige Männer. Sie haben noch einmal geheiratet, nach dem sie sich von ihren deutschen Frauen zuvor scheiden ließen. Ihre neuen Frauen sind junge Araberinnen, Cousinen von ihnen, die sie hierher holten. Alle sind fromme und gläubige Moslems geworden, die felsenfest überzeugt sind, Deutschland wird in naher Zukunft islamisch und die Christen oder Juden, die sich nicht zum Islam konvertiert werden wollen, müssten dann Kopfsteuer (Jizia الجزية) zahlen und sich damit abfinden, Menschen zweiter Klasse zu sein. Meine „Freunde“ von damals sagten mir auf meine Frage hin, „ja, wir müssen Hindus, Buddhisten und sonstige Götzenanbieter töten. Bitte verstehe uns nicht falsch, wir haben nichts gegen diese Menschen, aber wir müssen Gottes Befehl folgen.“

Vor paar Wochen ging ich mit meiner Frau in meiner badischen Stadt türkisch essen. Ich bestellte ein Bier, bekam ich es aber nicht. Die Kellnerin erklärte mir, es gebe hier in allen acht Restaurants am Marktplatz keinen Alkohol. Sie ergänzte, „wer Alkohol trinke, sei schlecht und ohne Moral, bald werde man dafür sorgen, dass Alkohol nur in den vier Wänden getrunken werden dürfe“.

Ein arabischer Freund von mir betreibt eine Pizzeria. Bei ihm gibt es Pizza mit Schinken und Salami, Bier und billigen Wein. Er erzählte mir, dass er von Fundamentalisten verstärkt die Aufforderung erhält, seine Speisekarte auf islamisch umzustellen und den Alkohol zu verbannen, sonst würde er mit Konsequenzen rechnen müssen.

Da wusste ich, ich bin im Begriff, mein Deutschland zu verlieren.

Ich kam als Fremder nach Deutschland und es nahm mich mit allem seiner Kraft auf. Heute kommt Deutschland fremd zu mir und ich weine Bluttränen, weil ich es nicht schützen kann.

Beim letzten Telefonat mit meinem Einbürgerungsbeamten sagte ich diese mal „Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz NICHT mehr“. Er stimmte resigniert zu.

Ich bin mit 57 nicht mehr jung, aber Ihr, meine Kinder, rettet Deutschland und das ist ein humanistischer und kein chauvinistischer Aufruf. Stoppt den Siegeszug der Barbarei.

Sagt Merkel und der gesamten politischen Elite, den Grünen, den Medien, der Gerichtsbarkeit und allen, dass Ihr entscheidet, wer zu Euch kommt und wer nicht, denn das ist Euer legitimes Selbstbestimmungsrecht als Volk. Erinnert Cem Özdemir daran, dass ich nicht den Film „Cem Özdemir – Der Spätzletürke“ gemacht hätte, wenn ich gewusst hätte, dass er über die Köpfe der Menschen hier entscheidet, wer oder was zu Deutschland gehört.

Und vergesst nicht, mir mein altes Deutschland wiederzugeben, auch, wenn ich nicht mehr da bin.

Imad Karim

Ex-Moslem und verrückt nach Deutschland und nach der Freiheit,

Fernsehautor und Humanist

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Kommentare

42 Kommentare

  1. Wie recht Herr Karim hat, leider haben wir eine Regierung von Landesverrätern einen vom Islam gekauften Journalismus und ein Volk von Gutdeppen die sich über jeden Illegalen freuen.

  2. Es ist doch wahr. Wir Deutschen HASSEN KEINE Ausländer! Nur wenn sie wie eine Invasion über uns herfallen, reagieren wir wie JEDES andere Land auch: ERSCHROCKEN und ABWEISEND. Wenn dann diese „Flüchtlinge“ auch noch großen Forderungen stellen und einer menschenverachtenden Religion angehören, ist der Konflikt vorprogrammiert. Man kann von KEINEM deutschen Bürger verlangen, dass er zustimmt, wenn unsere Kanzlerin diese Massen auch noch lauthals EINLÄDT! Die jetzige Ablehnungshaltung der deutschen Bevölkerung MUSS man daher VERSTEHEN! Außerdem wiederhole ich mich GERN: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=521800211322211&set=a.521799781322254.1073741829.100004767091896&type=3&theater

  3. Toller Artikel! Was für ein vorbildlicher Mann :-)! Ein großartiges Beispiel für eine gelungene Integration, die leider immer schwieriger werden wird.Selbst dieser Libanese hat die Wahrheit erkannt….. Es macht mir Angst, dieses Heimatland bald vielleicht nicht mehr haben zu können :-(

    • Die besorgten Bürger würden sich nicht in Pegida zusammenrotten, wenn unsere Regierungspolitiker mehr Verständnis für ihre Bürger aufbringen würden , nicht mit Parolen wie „drer Islam gehört zu Deutschland“ ,“ wer die Flüchtlingspolitik nicht will, ist dumm“ oder „wenn ihr das nicht wollt, ist das nicht mehr mein Land“ …etc.pp agieren würden. Das Pegida überhaupt existieren muß – verdanken wir unserer Kanzlerin persönlich, durch ihre sture unvernünftige Willommenspolitik hat sie Pegida erst ermöglicht !

    • Sag ich schon seit einem Jahr.Die Einladung + Islamisierung ist die Ursache und Pegida ist die Wirkung. Nicht wie uns der Mainstream glauben machen will, Empathielosigkeit, Gier, Rassismus usw.

  4. – Sorry Jorge, aber Dein „menschenverachtend“ wuerde ich an Deiner Stelle ernstlich ueberdenken, denn dieser unfreundliche Begriff wuerde auf Christen weit eher zutreffen, angesichts dessen, was Christen in aller Welt durch Jahrhunderte hindurch an Schrecken angerichtet haben. Ich lebe im groessten islamischen Land der Welt, in Indonesien, bin selbst Christ, Buddhist und Bali-Hindu und bin KEIN Moslem. Ich WEISS, der Islam ist grundsaetzlich keine menschenverachtende Religion, ganz im Gegenteil sogar! Der Umstand, dass es auch unter Moslems Fanatiker gibt – maximal ein verschwindender Promillesatz an allen Moslems dieser Welt gemessen – wird von Kriegstreibern ausgenutzt, um den Islam grundsaetzlich schlecht zu machen. Fall‘ doch nicht auf solche Machenschaften rein, auch wenn „sie“ (unsere Sklavenhalter) dies sehr geschickt anstellen, um Dich und mich gegen den Islam aufzuhetzen…

    • Aha! So-so. Aber das Judentum gehört dazu?! Vor gut 6.000 Jahren im Nahen Osten entstanden. Oder gehört das Christentum dazu?! Vor rund 2.000 Jahren ebenfalls im Nahen Osten entstanden. Wieso also plötzlich diese Angst vor der Vers. 3.0 der gleichen Geschichte?!

    • Dieter Breu – Das war ja gar nicht unser Thema. Es ging um den falsch gewaehlten Begriff „menschenverachtend“ fuer ihre Religion, denn der Islam ist genauso menschenfreundlich, wie die meisten anderen Religionen.

    • Blödsinn.Im Islam sind Ungläubige weniger Wert als Tiere.Wer vom Islam abfällt soll getötet werden.Schon Mohammed lies Kritiker ermorden!
      HAt das Jesus oder Buddha getan?Nein!
      Hat Jesus oder Buddha Angriffskriege geführt?Sklaven gehabt?Schutzgeld gefordert?

    • Religionen haben, wie alles andere auch, ebenfalls zwei Seiten. Befasse Dich auch einmal mit der hellen Seite und Deine Frage beantwortet sich von selbst! ;)

    • Wir leben in einen säkularen Staat, in einem säkularen Europa, in Freiheit, die gegen die Kirchen und „Feudalherren von Gottes Gnade“ schwer und langwierig erkämpft wurden! „Aufklärung“ ist der Garant unserer Freiheit, auch der Religionsfreiheit. Deswegen ist jede Einflussnahme aus religiösen Gründen auf unsere Gesellschaft doppelt zu hinterfragen. Blasphemie ist eine Errungenschaft! Und jeder der darauf reagiert und sein Gegenüber schlagen, töten, köpfen, steinigen, bestrafen will, lebt geistig noch im Mittelalter! Jede Form der Religionskritik wird von Fundamentalisten sofort als Blasphemie und nicht hinnehmbar dargestellt! Das wir dem fundamentalen Christentum in Europa die “ Zähne“ gezogen haben, heisst ja nicht, das grade diese nicht nachwachsen, oder andere “ Beißer“ (sinnbildlich gesprochen) dazukommen. Europas “ Freiheit“ wird von allen dogmatischen Religionen missbilligt!

    • Martin Carstensen – Zitat: „Wir leben in einen säkularen Staat, in einem säkularen Europa, in Freiheit…“. – In Freiheit? DAS nennst Du Freiheit? Komm einmal zu uns nach Indonesien, da gibt es noch den Duft von Freiheit, auch wenn sich dieser Duft mehr und mehr verfluechtigt…

    • Wie du schon sagtest, „über jahunderte“ und das war vor hunderten jahren. Die islmisten machen das aber im 21 jahrhundet. Da kann man sehen wie primitiv der glaube und seine anhänger sind.

    • Gabriel, ,eine Freundin ist Indonesierin aus Bandung und hat Verwandte in Jakarta. Sie ist katholisch und lebt unter Moslems. Ihr alter vater und ihre Schwester trauen sich nicht ohne Schutz auf die Straße, die Frauen gehen nur zu zweit, Übergriffe der Moslems auf Christen sind Alltag. Sie sagt , keiner ist dort sicher. Es sei schlimm mit der Gewalt.Vor Angst ist meine Freundin nach Deutschand gekommen und will auch nicht zurück und lebt hier allein, hat zwar Sehnsucht nach ihrer Familie, traut sich aber nicht mehr dort zu leben – als Christin unter den Moslems !Noch Fragen ?

    • Da sind Die auf dem Holzweg.@gabriel
      Der Islam hat nichts mit Frieden zu tun. Warum bringen dann die Moslems in den muslimischen Ländern Christen um???

  5. Hallo Karim,

    herzlichen Dank für Dein Plädoyer, das ich nur unterstützen kann. Auch wenn es bei mir eher andersherum war: Ich bin vor 63 Jahren hier in Berlin geboren – und dann in Damaskus aufgewachsen, wo ich insgesamt die Hälfte meines Lebens verbracht habe (ich war auch gerade im Mai wieder dort).

    MEINE friedliche multikulturelle und multiethnische Gesellschaft habe ich in Damaskus gefunden … hier in Deutschland war in den später 50er Jahren noch nicht viel davon zu spüren.

    Es macht doch nachdenklich, daß gerade versucht wird, diese kulturelle Errungenschaft hier wie dort zu zerstören – sodaß man sich fragen muß, cui bono?! Ist Dir dazu schon etwas eingefallen?

  6. Noch hat der Islam die Macht in Deutschland nicht erobert, vielmehr verbreitet sich Pegida (nicht nur) in Sachsen und die Eintracht aus dem islamistischen Frankfurt blamiert sich (nicht nur) aber ausgerechnet dort. Imad aka Fischers Fritze aus dem Libanon sollte aber wissen, dass der Islamismus auch die ohnmächtige Antwort des Orients auf die Demütigungen aus dem Westen ist. Der Westen hat den Islam bewußt stark gemacht, um auch dort die Linken von früher, die Fischers Fritze so mochte, zu bekämpfen und den Orient besser kontrollieren zu können. Auch im Orient war man vor 30 Jahren noch hauptsächlich sekular. Der Westen und sein aggressiver Vorposten Israel, welches gemeinsam mit dem CIA die Islamisierung damals in Gestalt der Muslimbruderschaft, aus der später Hamas hervorging, sponserte und als Waffe zur politischen Spaltung seiner Gegner nutzt, haben diese Entwicklung auf dem Kerbholz. Schon lange vorher sorgte der CIA für den Putsch gegen den gewählten sekularen Iranischen Präsidenten Mossadegh und legte damit den Grundstein für das Mullah-Regime dort. Die Geister die man rief, man wird sie nicht mehr los, erst recht nicht, wenn man – wie Deutschland – den Frei- und Kaperbrief für Israels Piraterie sogar während der aktuellen Periode seiner größten Barbarei zur Staatsräson erhebt und die Waffentransporte aus Deutschland (nicht nur) dorthin weiterrollen. Der lamismus ist hausgemacht, nicht nur von Deutschland. Er ist mittlerweile auch die unbeholfene Reaktion des Orients auf seine Entwürdigung und Zerstörung durch den Okzident. Die Bekämpfung des Islamismus hierzulande, die Imad Fischers Fritze fordert, um sein „altes Deutschland“ wiederzubekommen, kann er in Dresden lostreten. Dort findet er (als Araber nicht nur) jede Menge Freunde. In Neukölln bekommt er allenfalls aufs Maul. Und das mit recht. Er sollte sich das noch mal überlegen und untersuchen, was Ursache und was Wirkung ist. Jammereien nach seinem verlorenen Deutschland führen ihn und uns nur in die Irre.

    • Auf den Punkt zu 100%. Wir sollten dann aber auch diese Werte, Prinzipien und Rechtsnormen konsequent und mit aller gebotenen Härte verteidigen. Es darf keine Toleranz gegenüber der Intoleranz geben. Die Romantiker treiben uns in die Katastrophe. Ja, Mary Ann, ein toller Artikel.?

  7. Vielen Dank , Imad Karim, für Deine offenen und freundlichen Worte, für Deine so schönen berührenden Erfahrungen mit uns Deutschen. Ja, es ist ein großer Unterschied zu der neuen , Deutschland bedrohenden Situation. Ich war auch einmal ein pommersches Flüchtlingskind, das mit vielen anderen und Mutter 1945 vor den Russen zu unseren westlichen Nachbarn geflohen ist und aufgenommen wurde. Aber wir flohen damals zu unseren Landsleuten und haben Deutschland wieder mitaufgebaut! Man kann das mit nichts vergleichen! Du hast von Jung auf freiwillig Dein Deutschland und alle seine Menschen lieben gelernt und so erlebt, wir wir alle weiterhin gerne leben wollen, auch mit denen, die wie Du zu uns gekommen sind, weil sie gern mit uns zusammensein wollten , mit ihrem Leben an unserem deutschen teilhaben wollten – das war sicher für Dich und auch für uns eine Bereicherung und eine schöne freiheitliche unbedrohte Weltoffenheit geworden ! Der Unterschied zu damals und zu heute ist jetzt zu erkennen: Die Muslime, die zu 100 000-den zu uns strömen wurden aufgefordert zu kommen, aber kommen nicht wie Du damals freiwillig, weil sie gern mit uns und unserer Kultur leben wollten, – es sind Muslime, die zu uns kommen weil sie teils vor dem Krieg fliehen müssen und teils, weil sie der Armut ihrer Länder oder der Autorität ihrer Machthaber entfliehen wollen – nicht weil sie neugierig auf uns und unsere freiheitliche Weltoffenheit , Lebensart, Kultur, Ethik und Moral sind, vom Glauben will ich gar nicht reden. Du, Imad Karim, hast das erkannt, was weder unsere Volksvertreterin, unsere Politiker erspüren, noch viele unserer Medien sehen wollen : Nicht die Muslime und die vielen italienischen, spanischen griechischen und türkischen Ausländer, die vor Jahrzehnten freiwilig hier ihren Lebensmittelpunkt und damit gern mit einer neuen Existenz zu uns gefunden haben, sind das Problem, vor em wir uns zu fürchten haben – nein, es sind jetzt die vielen tausenden nichtfreiwilligen, nicht integrierbaren , innerlich unbelehrbar radikalen Männer und Familien, die Moslems, die unser (und Dein) altes gutes Deutschland negativ auf ihre Weise verändern werden – oder wie Du es bereis in Berlin erlebt hast – verändert haben. Mit unserer blauäugigen naiven Willkommenspolitik werden wir unser Deutschland verschenken an den Islam.!!!! Deine liebgewordene deutsche Kultur geht baden ! Ich stimme Dir zu – das ist erschreckend, was dem Bürger zugemutet wird: Im eigenen Land um seine erarbeitete liebgewordene Existenz kämpfen und seine Eigenart aufgeben zu müssen, weil eine oberste autitäre Person in der Lage ist, über uns ohne Ende undemokratisch und ohne Volkes Stimme bestimmen zu wollen : Millionen muslimische Flüchtlinge strömen ohne Ende ins Land und werden aus Deutschland ein islamisches Land machen , ob wir wollen oder nicht, es soll geschehen (Zitat: der Islam gehört zu Deutschland“ – nein wirklich und warum?), wir werden nicht gefragt. So mundtot von einer Kanzlerin gemacht worden , sind wir seit 1945 noch nie , was solln wir tun ? Wir Normalos sind nicht fremden-u.ausländerfeindlich, extremistisch, braune Nazis etc.pp., bloß weil wir nicht unter Millionen von verschienen Muslimen leben möchten – das ist doch ganz verständlich !
    Danke Frau Kanzlerin, Ihnen, und n u r I h n e n haben wir durch Ihre sture , unbelehrbare , eigenmächtige Politik die Pegida zu verdanken, ohne I h r e naive Willkommenspolitik würde es diese nämlich gar nicht geben !! – und die Ihnen unangenehme AfD nämlich auch nicht ! !! An diesem Dilemma sind Sie selber schuld! Nur Sie ! Rudern Sie bitte zurück – das würde Ihnen zur Ehre gereichen und uns helfen. Danke Imad Karim – Du hast mir Mut gemacht, das zu schreiben,was mir am Herzen liegt, Vielleicht – aber nur vielleicht hat Deauch viele hier denken I Vielleicht, lieber Imad Karim, aber auch nur vielleicht, hat Dein gutes altes Deutschland noch eine Chance !!! Wir beten !

  8. Genau so ist es. Das bunte Deutschland ist nicht mehr so bunt. Und es wird in Zukunft noch viel weniger bunt, wenn man stockkonservativen, religiösen Wünschen nachgibt. Denn wer Saudi-Arabien, Kuwait oder den Iran betrachtet, oder eben auch den amerikanischen Bible Belt, sind diese Gegenden trist, homogen und langweilig. Und so ein Land möchte ich nicht!

    • Wer oder was denn sonst ausser dem Islam? Im Koran und Hadithen gibt es klar den Toetungsbefehl von Unglaeubigen, ex-Muslimen, Homosexuellen etc.
      Das Zitat im Artikel „ja, wir müssen Hindus, Buddhisten und sonstige Götzenanbieter töten. Bitte verstehe uns nicht falsch, wir haben nichts gegen diese Menschen, aber wir müssen Gottes Befehl folgen.“ ist voellig richtig, da es auf islamischen Texten beruht.

  9. Jetzt kullern auch bei mir Tränen, denn diese Worte sind das, was auch ich sehe und fühle. Und manchmal, in kurzen Momenten wird man müde, müde zu kämpfen, müde zu lesen, müde zu diskutieren. Aber das darf nicht sein, Kopf hoch und weiter gehts. Für Deutschland, für meine Heimat.

  10. Das gegenwärtige „Theater“ wurde im Laufe der letzten 40 Jahre eingefädelt, um in Europa einen Systemwechsel herbeizuführen. Wirklich? Ja.

    Weder Verantwortliche noch die Bevölkerung ahnen, dass hinter der aktuellen Situation ein von langer Hand vorbereiteter Plan steht, um in Europa wieder Monarchien ohne Parlamente zu etablieren. Stattdessen werden qualifizierte Fachleute ergebnisorientiert arbeiten.

    Auch wird es keine parasitäre Justiz, keine parasitären politischen Parteien und keinen mafiösen Lobbyismus mehr geben. Geheimdienste zum Polarisieren der Bevölkerung sind überflüssig wie ein Kropf.

    Dies ist eine schwere und schmerzliche Geburt. Doch alle werden erleichtert aufatmen, wenn es vollbracht ist.
    http://www.dzig.de/Perspektiven-fuer-Deutschland

    http://www.dzig.de/search/node/Verantwortliche
    http://www.dzig.de/search/node/Verantwortlichen

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

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